Über den Nutzen von Wärmeleitpasten streiten sich die Geister. Coollaboratory präsentiert aber jetzt mit der "Liquid Pro" erstmals eine Paste auf Flüssigmetallbasis, durch den ihr isolierender Charakter in Referenz zum Kühlermetall nur noch äußerst gering ist und eine somit eine völlig neue Performance bietet. Besonders Overclocker werden die Vorteile schätzen lernen...
Entscheidend für eine Wärmeleitpaste ist deren Wärmeleitfähigkeit. Nur aus metallischen Stoffen bestehend, ist die Coollaboratory Liquid Pro Flüssigmetall Wärmeleitpaste gegenüber den bisherigen und nur zu einem geringen Anteil auf festen Oxiden oder Zusätzen bestehenden Pasten deutlich überlegen. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von über 80 W/mK übertrifft sie selbst die "Artic Silver" (ca. 9,0 W/mK) um fast das Neunfache!!!
Overclocker aufgepasst! Mit der Paste lässt sich die Temperatur des Prozessors noch einmal um ein paar Grad senken, ohne sich gleich einen neuen Kühler anschaffen zu müssen.
Zudem ist sie äußerst ergiebig. Die 1 Gramm reichen für mehr als 10 Anwendungen.
Wichtig: Die "Liquid Pro" darf nicht mit Kühlkörpern (Kontaktfläche) aus Aluminium verwendet werden! Eine ausführliche Anleitung für die Nutzung der Coollaboratory Liquid Pro finden Sie auf
http://www.coollaboratory.com/product_pro.shtmlVorbereitende Arbeiten
"Coollaboratory Liquid Pro" leitet Wärme sehr viel besser (Faktor 9 bis ca. 150) als die bisher verwendeten "Wärmeleitpasten". Das bedeutet, wenn diese "Wärmeleitpasten" schon in die mikroskopischen Unebenheiten des Kühlerbodens eingedrungen sind, dann legen sie sich isolierend zwischen das Flüssigmetall und den Kühlerboden.
Sämtliche Rückstände anderer Wärmeleitmedien müssen gründlich (!) entfernt werden, bevor sie "Coollaboratory Liquid Pro" verwenden. Das ist oft nicht einfach. Mit konventionellen "Wärmeleitpasten" be- bzw. misshandelte Kühlerböden sind oft nur noch zu retten, wenn sie leicht abgeschliffen werden (1/100 mm).
Besonders wichtig ist die Reinigung von Prozessor und Kühler, auch dann, wenn diese neu sein sollten. Nehmen Sie ein sauberes Stofftuch und befeuchten Sie es mit einem organischen Lösungsmittel. Geeignet sind z.B. Aceton oder reiner Alkohol. Nicht geeignet sind Scheuermittel, Reiniger auf Öl- oder Petroleumbasis oder sonstige andere Mittel, die Rückstände hinterlassen.
Säubern sie gründlich die Flächen an CPU und Kühler, über welche später der Wärmetransport erfolgen soll. Die Flächen müssen unbedingt frei von Schmutz und Fett (Fingerabdrücke) sein.
Wichtig: Bei ungenügender Reinigung kann es zu Kontaktproblemen zwischen Flüssigmetall und CPU (Kühler) kommen. Das Metall "perlt" dann ab.
Sollte Ihr Kühler mit einem Thermalpad ausgestattet sein, so muss dieser entfernt werden, bevor sie das Flüssigmetall verwenden. Auf Thermalpads befindet sich Paraffinwachs. Bei Erwärmung schmilzt dieses und füllt die mikroskopischen Unebenheiten des Kühlerbodens aus. Diese Kontamination zu vermeiden, entfernen sie das Pad bevor es in Benutzung war und geschmolzen ist. Verwenden Sie kein heißes Wasser. Das Paraffin würde schmelzen und in die Unebenheiten des Kühlerbodens eindringen. Sollte das schon geschehen sein, hilft am Besten leichtes abschleifen.
Optimal ist ein neuer Kupferkühler, von dem sie mit Lösungsmittel nur noch ihre Fingerabdrücke abwischen. Die gereinigten Flächen nicht mehr mit den Fingern berühren. Ein Fingerabdruck kann eine Dicke von 0,005 mm haben. Das Flüssigmetall kann in diese Bereiche nicht mehr eindringen, was einen negativen Einfluss auf den Wirkungsgrad hat.
Zum Auftrag von “Coollaboratory Liquid Pro”
Nun können Sie ein wenig Flüssigmetall auf die Mitte der Kontaktfläche des Kühlers auftragen. Verwenden Sie nicht gleich zu viel, Sie werden staunen, welche Menge bereits ausreichend ist. Beginnen Sie mit nicht mehr als einem kleinen Tropfen. Erinnern Sie sich, dass Flüssigmetall soll ja nur winzige Lücken füllen, und nicht vom Kühler tropfen. Das aufgetragene Flüssigmetall verteilen Sie jetzt möglichst gleichmäßig über den Kühlerboden. Verteilen Sie von der Mitte zur Seite hin. Hilfreich ist hier ein kleiner und feiner Pinsel, sie können aber auch ein Wattestäbchen oder anderes verwenden. Nehmen Sie nicht den Finger (Fett). Gummihandschuhe (ohne Beschichtung) sind geeignet. Wenn Sie mit dieser Arbeit fertig sind, dann sollte der Kühlerboden wie verspiegelt aussehen.
Anmerkung: Sie können das Metall auch auf die Die oder auch auf Kühlerboden und Die auftragen. Aber die insgesamt aufgetragene Menge darf auf keinen Fall zu groß sein.